Lösungsorientierte Gesprächsführung
Der lösungsorientierte Ansatz hat seine Wurzeln in der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Bei lösungsorientiertem Denken und Handeln wird der Fokus auf gut funktionierende Dinge gelenkt anstatt die Ursachen von Problemen zu suchen. Menschen mit Lösungsorientierung richten ihre Aufmerksamkeit auf Chancen und Alternativen und probieren immer wieder neue Dinge aus, wenn etwas nicht klappt.
Die grundlegende Fragestellung lautet: „Was funktioniert gut? Wie kann ich mehr davon tun? Wenn nicht funktioniert, was kann ich stattdessen ausprobieren?“.
Die Lösungsorientierung geht davon aus, dass Veränderung und Verbesserung aus eigenem Antrieb möglich sind. Im Zentrum stehen die Träume, Zielbilder und Ressourcen eines Menschen.
Kernprinzipien
- Fokus auf Ressourcen: Anstatt Probleme zu zerlegen, wird gefragt, was bereits gut funktioniert und wie mehr davon getan werden kann.
- Zukunftsorientierung: Es wird davon ausgegangen, dass man ein Problem nicht im Detail verstehen muss, um eine Lösung zu finden. Der Fokus liegt auf der gewünschten Zukunft.
- Lösung statt Problem: Der Coach lenkt mit Fragen weg von der Problemtrance hin zu neuen Perspektiven, die bereits Lösungsansätze enthalten können.
- Hilfe zur Selbsthilfe: Der Coach versteht seine Rolle als Begleiter, der die Kompetenzen des Klienten aktiviert, damit dieser eigenständig handelt und neue Strategien entwickelt.
Worte schaffen Wirklichkeit.